Modul 2, Teil 2

Spezifische Anwendungsprinzipien der neurokognitiven Rehabilitation in der Orthopädie

Die Wiederherstellung von Gelenkfunktionen und einem physiologischen Zusammenspiel der Muskulatur stellt unabhängig vom Auslöser und Verletzungsort, eine große Herausforderung für die Rehabilitation dar. Die neurokognitive Sichtweise der Rehabilitation von Verletzungen und Erkrankungen der Muskeln und Gelenke, geht von einer reaktiven Veränderung des zentralen Nervensystems (ZNS) aus, wenn eine schnelle Wiederherstellung auf Struktur,- und Funktionsebene nicht möglich ist. Es wird angenommen, dass Patient*innen mit orthopädischen Verletzungen und Erkrankungen Schwierigkeiten haben, ihr betroffenes Gelenk zu spüren und physiologisch zu bewegen. Patient*innen erlernen, ihr Gelenk nicht nur als „Mittel zur Bewegung“, sondern als Sinnesorgan einzusetzen, welches wichtige Informationen an das ZNS zur Bewegungsplanung liefert.

Ziel der Weiterbildung

Dieser Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, die erlernten theoretischen und praktischen Grundlagen des Konzeptes der neurokognitiven Rehabilitation aus dem Modul 1 auf den Fachbereich der Orthopädie anzuwenden.

Kursinhalte

  • Spezifische Pathologien der Schulter, des Ellenbogens, der Wirbelsäule und der unteren Extremität
  • 4 Phasen des Gehens und das Wiedererlangen der Gehfähigkeit
  • Verletzungen und klinische Problemstellungen der unteren Extremität
  • Polyneuropathie der Füße

Teilnahmevoraussetzungen

Teilnahme an Modul 1 (Teil 1 und 2) oder Anerkennung äquivalenter Kurse

Kosten

410,00 Euro

Dozent*innen

Johanna Ismaier
Ergotherapeutin (Bachelor of Sc. in OT), Handtherapeutin (DAHTH, AfH), Gesundheitspsychologin MSc., selbstständig in eigener Praxis

Nächste Termine für dieses Modul

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